Mittwoch, 4. Januar 2017

BUCH Andreas Eschbach - Ausgebrannt

Als erstes Buch im neuen Jahr kann ich euch gleich eines von meinem Lieblings-Autor vorstellen!
Wir haben im Kino ja eine kleine "Buch-Tauschbörse", wo sich jeder Bücher nehmen kann, wie er will und dafür andere bringt (oder auch nicht, die Leute nehmen das nicht so genau, manchmal haben wir Stöße von Büchern, dann wieder fast keine!).
Meine Freude war riesig, als jemand ein Buch meines Lieblingsautors gebracht hat! Schon das zweite, das ich auf diese Weise ergattert habe, denn natürlich hat es keinen Aufkleber von mir bekommen, sondern ist sofort unter den Tresen in meine Tasche gewandert! *freu*

Ich hab auch gleich mit Lesen angefangen und war 3 Tage lang ziemlich müde, weil ich bei meiner "Betthupferl-Zigarette" immer ein paar Seiten lese, mich hier aber erwartungsgemäß nicht losreißen konnte und auf dem gemütlichen Sofa in meiner Küche noch mindestens zwei weitere "Betthupferl-Zigaretten" geraucht habe im Laufe der Nacht und erst schlafen gegangen bin, als meine Augen - passend zum Titel des Buches - gebrannt haben.


Als Markus Westermann in New York zum ersten Mal amerikanischen Boden betritt, ist das für ihn ein magischer Moment: Endlich ist er im "Land der unbegrenzten Möglichkeiten", wo er ganz groß rauskommen will.

Sein amerikanischer Traum scheint jedoch ausgeträumt, bevor er richtig begonnen hat: Seine Firma will ihn entlassen.

Zufällig lernt er den Österreicher Karl Block kennen. Der behauptet, mit einer einzigartigen Methode Erdöl finden zu können. Markus Westermann wittert seine Chance und tatsächlich: Die beiden überzeugen eine einflussreiche Risikokapitalgesellschaft und schwimmen bald im Geld.

Westermann ist auf der Überholspur - bis nicht nur ihm, sondern auch den Saudis plötzlich das Öl ausgeht. Die Welt, wie wir sie kennen, gerät aus den Fugen.



Ich liebe Eschbachs Schreibstil, er haucht seinen Figuren so viel Leben ein und nebenbei geht er bei den jeweiligen Themen seiner Bücher immer sehr ins Detail. Hier fast ein bisschen zu viel, was mich das Buch nichtsdestotrotz verschlingen und lieben ließ!

Ich hab es mir auch gleich zum Anhören beim Häkeln als Hörbuch gesucht, bin davon aber wenig begeistert. Gerade wenn man eben das Buch gelesen hat, bemerkt man umso mehr, was bei gekürzten Lesungen alles weggelassen wird, und das finde ich jedes Mal total blöd. Schade, dass sie dem Sprecher nicht ein paar Überstunden bezahlen wollten! ;-)


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