Samstag, 17. Dezember 2016

JETZT IM KINO: Gleißendes Glück

Als ich letzte Woche genau vor diesem Film zum Arbeiten aufgehört habe, bin ich im Kino geblieben und habe ihn mir angeschaut (obwohl recht viele Leute waren und mein Lieblingsplatz leider schon besetzt):


Helene Brindel (Martina Gedeck) kann schon seit einiger Zeit nicht mehr richtig schlafen und verbringt Nacht für Nacht in der Vorstadt, im Kopf die drückende Frage: Wo ist nur das Glück geblieben?

Selbst Gott, der ihr sonst immer helfend zur Seite stand, scheint sie in ihrer scheiternden Ehe mit ihrem gewalttätigen Mann Christoph (Johannes Krisch) alleingelassen zu haben.

Doch dann hört Helene eines Tages im Radio den Ratgeberautor Eduard E. Gluck (Ulrich Tukur) und ist sofort von ihm und seiner Theorie über das Glück fasziniert.

Wenig später treffen sich die beiden zum gemeinsamen Abendessen und schnell fühlen sie sich verbunden.

Doch die eigentlich schöne Begegnung mit Helene offenbart Eduard erst das ganze Ausmaß seiner eigenen Probleme, mit denen er sich herumplagt. Das gleißende Glück, wo ist es nur?


Irgendwie ein eigenartiger Film.
Die Hauptdarstellerin wirkt den ganzen Film über wie in Trance und sehr teilnahmslos.
Trotzdem hat mir der Film im ganzen recht gut gefallen (bis auf die brutalen Szenen, wo Helene von ihrem Mann verprügelt wird!) und ich habe nicht mal eine Rauchpause eingelegt, weil ich nichts versäumen wollte und war auch sehr gespannt, wie es denn wohl ausgeht.
Im großen und ganzen war der Film total anders, als ich mir vorgestellt hatte, nachdem ich die Beschreibung gelesen habe.


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