Donnerstag, 4. Dezember 2014

HÖRBUCH Andreas Eschbach - Herr aller Dinge

Nachdem ich eines meiner Lieblings-Hörbücher kürzlich beim Häkeln gehört habe und mir dabei die Grannies nur so von der Nadel geflogen sind ;-) , wollte ich als nächstes "Herr aller Dinge" nochmal hören. Andreas Eschbach vermeidet in diesem (Hör-)Buch Effekthascherei und lässt stattdessen die Geschichte durch ihr ruhiges Tempo angenehm unhysterisch und dadurch umso vereinnahmender wirken. Lange habe ich den Eindruck gehabt, ich höre eine Geschichte für Jugendliche, was erst später etwas anders wird. Und wie so oft bei Eschbach wohnt auch diesem Roman eine starke philosophische Komponente inne.
Die meisten Bücher legt man weg, nachdem man sie gelesen hat und vergisst sie. Das ist aber eine Geschichte, die einen nicht mehr loslässt! Sie ist einerseits sehr gut erzählt und andererseits regt sie zum Nachdenken an!


»Ich weiß, wie man es machen muss, damit alle Menschen reich sind.«

»Quatsch«, sagte Charlotte. »Das geht doch nicht.«

»Doch, das geht«, beharrte Hiroshi. »Es ist sogar
 unglaublich einfach


Als Kinder begegnen sie sich zum ersten Mal: Charlotte, die Tochter des französischen Botschafters, und Hiroshi, der Sohn einer Hausangestellten. Von Anfang an steht der soziale Unterschied spürbar zwischen ihnen. Doch Hiroshi hat eine Idee. Eine Idee, wie er den Unterschied zwischen Arm und Reich aus der Welt schaffen könnte.
Als er und Charlotte sich Jahre später wieder begegnen, sieht er dies als Zeichen des Himmels, dass sie beide schicksalhaft miteinander verbunden sind. Er beschließt, seine Idee umzusetzen und die Welt in einem Maße zu verändern, wie dies noch nie zuvor jemand versucht hat – denn nur so, sagt er sich, wird er Charlottes Liebe gewinnen

Er ahnt nicht, worauf er sich einlässt. Was mit einer bahnbrechenden Erfindung beginnt, führt ihn auf die Spur eines uralten Geheimnisses: Es hat schon einmal eine hoch entwickelte Zivilisation gegeben – und sie hat das schrecklichste Verbrechen des Universums begangen …


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